Visualscapes: Die Regeln der visuellen Wahrnehmung in Stadtlandschaften
Author(s)
Alessandra Bravi
Date Issued
2016
Type
bookPart
Volume
2
Start Page
111
End Page
130
Journal
Abstract
Anders als in den virtuellen Räumen, die von unseren media erzeugt werden, schufen Kunstwerke in der antiken Stadt eine konkrete Realität: sie bezeichneten Veränderungen, versahen die Monumente mit Bedeutung, definierten die Eigenheiten eines Raumes, der nicht virtuell war, sondern in dem sich soziale Aktivitäten abspielten. Sie waren also ein medium, das den Betrachter nicht etwa in eine andere Realität versetzte, sondern ihn im Gegenteil fest verankerte in der ganz realen Welt der Zeremonien und des Alltags, indem sie den Übergang von einem in den anderen Raum, von einer Aktivität in die andere anzeigten.
